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Holdingstrukturen anwenden

Holdingstruktur anwenden

Mit dem Aufbau und der Anwendung von deutsch-ungarischen Holdingstrukturen können Unternehmen vorteilhafte und steuersparende Lösungen erreichen. Eine solche Struktur kann ein nützlicher Bestandteil einer legalen und gleichzeitig kostengünstigen Steuerplanung sein. Die derzeit angewandte niedrigen Körperschafts- und Gewerbesteuersätze in Ungarn bieten auch deutschen Unternehmen eine risikofreie wirtschaftliche Aktivität neben niedrigeren Abgaben.

 

Was ist eine „Holding“?

Das Wort „Holding“ wird unterschiedlich in der Juristen-, Wirtschafts- und Alltagssprache genutzt. Die vereinfachte Bedeutung von „Holding“ ist die Beziehung zwischen einer Mutter- und einer Tochtergesellschaft oder die Bezeichnung einer Firma-in-Firma-Struktur.

Wenn eine in Ungarn gegründete Firma der Inhaber eines deutschen Unternehmens ist, dann sprechen wir von einer Holdingstruktur, welche aber nicht mit der europäischen Holding (Societas Europaea SE) gleichzusetzen ist. Für dieses Modell gelten die Vorschriften der SE nicht. Die Gründung einer solchen deutsch-ungarischen Holdingstruktur ist einfach, schnell und mit niedrigen Kosten verbunden.

 

Welche Vorteile bringt eine deutsch-ungarische Holding?

  1. Steuerabkommen zwischen Deutschland und Ungarn

    Zwischen Deutschland und Ungarn besteht seit 2011 das Abkommen (BGBl. II 2011 S. 919) zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen den beiden Staaten. Dieses Abkommen regelt die steuerliche Ansässigkeit natürlicher und juristischer Personen beider Länder.

    Nach diesem Abkommen kann eine ungarische Gesellschaft als Gesellschafter oder Aktionär einer deutschen Firma Gewinnausschüttungen aus dem deutschen Unternehmen erhalten, ohne dabei in Deutschland für die Erträge Steuern zahlen zu müssen.

    Die so in Deutschland erworbenen Gewinnausschüttungen sind in Ungarn nicht körperschaftssteuerpflichtig. Dadurch erhält die „Holding“ von ihrer Tochtergesellschaft die Gewinnausschüttung steuerfrei und die somit gewonnenen zusätzlichen Einnahmen können für weitere Investitionen verwendet werden.
     

  2. Einfache Finanzierung durch die internationale Holding

    Wenn die deutsche Firma Finanzierung benötigt, kann ihr Inhaber, also die ungarische Firma, der deutschen Gesellschaft einen Kredit als Gesellschafterdarlehen ohne Steuerlast gewähren. Die Rückzahlung erfolgt wiederum ohne öffentliche Last.
     

  3. Anonymität

    Inhaber einer ungarischen Aktiengesellschaft (Zrt.) deren Stammanteile die 25 Prozent nicht überschreiten, können auf Antrag ihre personenbezogenen Daten im öffentlichen Register verdecken und so eine Art Anonymität schaffen.
     

  4. Kein "Offshore" und leicht erreichbar

    Ungarn ist Mitglied der Europäischen Union und als Nachbarland von Österreich leicht von Deutschland aus erreichbar. Eine ungarische Firma bietet eine solide und optimale Lösung, ohne dabei bei Ihren Geschäftspartnern den Eindruck einer Offshore-Firma zu erwecken.

 

Für weitere Fragen rund um Holdingstrukturen, oder wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen, nehmen Sie Kontakt zu uns unter den folgenden Kontaktmöglichkeiten auf.